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Casino Luxembourg

Ausstellungen

John M. Armleder, Sans Titre, 2006. Installation in situ, 24 boules à facettes, 48 spots directionnels. © Rémi Villaggi.

Carsten Höller, Y, 2003. Installation in situ, ampoules, aluminium, miroir, bois, câble, transformateur. Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Vienne. © Rémi Villaggi.

Hsia-Fei Chang, Urumqi, 2006. Installation in situ, planches en acrylique, néons, ampoules de couleur. © Rémi Villaggi.

8.12.2006 — 25.2.2007

ON/OFF

künstler: John Armleder, Lilian Bourgeat, Hsia-Fei Chang, Jacques Charlier, Christian H. Cordes, Simone Decker, Jean-Jacques Dumont, Carsten Höller, Jenny Holzer, Ann Veronica Janssens, Peter Kogler, Mischa Kuball, Ruth Schnell, Marie Sester, Michel Verjux, Tobias Rehberger
kurator(en): Béatrice Josse, Enrico Lunghi, Ralph Melcher

ON/OFF ist eine Ausstellung über die optische, räumliche und sensorische Nutzung des elektrischen Lichts in der zeitgenössischen Kunst. Von der Verfremdung der Glühbirne über ausgeklügelte Projektionseinrichtungen bis hin zu diskreten und subtilen Beleuchtungsanlagen zeigt sie das weite Feld des Möglichen und seiner gegenwärtigen Erforschung durch die Künstler, von der Gestaltung zauberhafter Märchenwelten bis hin zum Heraufbeschwören beunruhigender Situationen, von der Umwandlung der physikalischen Eigenschaften der elektromagnetischen Wellen in magische Visionen bis zur Umleitung der einfachen Leuchtkraft. Die Ausstellung präsentiert sich in drei parallelen, aber unabhängigen Teilen, wobei jede Einrichtung das Thema auf ihre Art und mit  ihrer eigenen Künstlerauswahl behandelt.   

So geht der Frac Lorraine eher in Richtung Wahrnehmung, Fiktion und Sinneseindrücke indem er sich der „Off"-Seite widmet, der dunklen Seite des Lichts, seiner Abwesenheit, dem Halbdunkel, seiner Dimension des Fremdartigen.

Das Casino Luxembourg wird sich bewegende Lichtprojekte in seinen Räumen vorstellen; zudem wurden drei Künstler dazu eingeladen, im Freien tätig zu werden, genauer gesagt an den drei großen Brücken die die Täler im Stadtzentrum von Luxemburg überspannen. Das Saarlandmuseum hingegen interessiert sich für die Wechselwirkung zwischen Licht und Raum, indem es fünf Künstler zur Arbeit vor Ort einlädt.

ON/OFF
im Casino Luxembourg
Das Casino Luxembourg wird etwa fünfzehn bewegliche Lichtkreationen beherbergen - zum Teil speziell zu diesem Anlass entworfene Werke - die das Gebäude in eine leuchtende Schatulle verwandeln, in ein intensives und zugleich störendes  künstlerisches Strahlungsfeld (Werke von John Armleder, Lilian Bourgeat, Hsia-Fei Chang, Jacques Charlier, Christian Cordes, Simone Decker, Jean-Jacques Dumont, Carsten Höller, Jenny Holzer, Ann Veronica Janssens, Peter Kogler, Mischa Kuball, Ruth Schnell, Marie Sester, Michel Verjux).

ON/OFF
wird aber auch drei brückenbauliche und architektonische Meisterwerke der Stadt Luxemburg einbeziehen: der Viadukt wird ein von Mischa Kuball entworfenes Festkleid tragen, Michel Verjux gestaltet eine geometrische Beleuchtung der Adolphe-Brücke während die majestätische Großherzogin-Charlotte-Brücke als Miniatur nachgebildet erstrahlen wird - allerdings nur sichtbar auf Blitzlichtaufnahmen - dank der raffinierten Vorgehensweise von Simone Decker.

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Partner

In Zusammenarbeit mit Frac Lorraine und dem Saarlandmuseum.

Bilder

John M. Armleder, Sans Titre, 2006. Installation in situ, 24 boules à facettes, 48 spots directionnels. © Rémi Villaggi.

Carsten Höller, Y, 2003. Installation in situ, ampoules, aluminium, miroir, bois, câble, transformateur. Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Vienne. © Rémi Villaggi.

Hsia-Fei Chang, Urumqi, 2006. Installation in situ, planches en acrylique, néons, ampoules de couleur. © Rémi Villaggi.

Marie Sester, ACCESS, 2001-2003. Installation in situ, ordinateurs, caméras, projecteur automatique, faisceau acoustique automatique, Internet, transmission en temps réel, logiciel, variable. © Rémi Villaggi.

Michel Verjux, Aux deux flancs du pont, 2006. Installation in situ, projection lumineuse. © Rémi Villaggi.

Simone Decker, Instant, 2006. Installation in situ. © Rémi Villaggi.