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Conférence

27.2.2007 Les Mardis de l’Art

Les Mardis de l'Art - Kombinat der Sinne. Epistemische Randgänge der Medienkunst am Beispiel aktueller Videos aus Österreich

Vortrag mit Marc Ries

In den letzten Jahren lassen sich Tendenzen in der Medienkunstszene Österreichs beobachten, in der auffallend viele Videoprojekte einer neuen Kunst der „synästhetischen Abstraktion" zuarbeiten. Ziel ist es, die epistemisch oftmals erstaunlichen Kombinationen von Auditivem, Visuellem und Taktilem in den abstrakten und konzeptuellen Videofilmen in einem Screening zunächst exemplarisch vorzuführen, umsie dann in der Analyse in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen. Aktuelle Medienkunst, so die These, bildet Symptome, also Bilder einer zunehmend „konditionslosen" Welt aus. 

Marc Ries, Medientheoretiker, lebt in Wien. Promotion am Institut für Philosophie der Universität Wien. Seit 1989 Lehre, Projekte und Publikationen im Feld der Medien, Kultur, Architektur und Kunst. 2000-2001 Vertretungsprofessor für Vergleichende Bildtheorie an der F.-Schiller- Universität Jena. 2006-2007 Vertretungsprofessor für Medientheorie an der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig. Aktuelle Buchpublikation: Medienkulturen, Wien, Sonderzahl, 2002.



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