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Casino Luxembourg

Ausstellungen

Aurora Sander, Reluctantly Gourmet, 2015. Mixed media installation. View at Norwegian Sculpture Biennial, Vigeland Museum, 2015. Courtesy the artists. Photo: Jon Benjamin Tallerås.

Anna Hulačová, Good morning morning, 2018. Detail from exhibition "Another banana day for the dream-fish", Palais de Tokyo in Paris, 2018. Courtesy the artist and Hunt Kastner, Prague. Photo: Vaclav Litvan.

7.6 — 8.9.2019

I dreamed I was a house

künstler: Ulla von Brandenburg (DE), Julie Favreau (CA), Anna Hulačová (CZ), Aurora Sander (NO), Markus Selg (DE), Alvaro Urbano (ES)
kurator(en): insitu collective: Marie Graftieaux (FR), Nora Mayr (AT), Gilles Neiens (LU), Lauren Reid (AU)

Wenn ich ein Haus wäre, wie würde es aussehen?

I dreamed I was a house ist eine umfassende Ausstellung, die von insitu collective entworfen wurde und die das psychologische Potenzial des Wohnortes bloßstellt. In der Psychoanalyse ist der Traum, ein Zuhause zu sein, ein Spiegelbild der eigenen Person, wobei die verschiedenen Teile die verschiedenen Facetten der Persönlichkeit symbolisieren.

In dieser logischen Reihenfolge versucht die Ausstellung, zwei Arten von "Innenräumen" zu überlagern: den Geist und das Zuhause. Architektur, die sich auf die vergrabenen Tiefen der menschlichen Psyche beruft: vom Wirbel in Form eines Korridors bis zur sozialen Fassade des Speisesaals, von der Intimität eines Schlafzimmers bis zu den im Keller begrabenen Unterbewusstseinsebenen.

Eine Gruppe von Künstlern hat sich im Casino Luxembourg individuelle Wohnräume vorgestellt, die zusammen ein Haus bilden, dessen emotionale Ladung von unseren innersten Gedanken ausgeht. Aus diesem Zusammenleben entstehen persönliche sensorische und emotionale Assoziationen.

Über insitu collective:

insitu collective besteht aus den in Berlin ansässigen internationalen Kuratoren Marie Graftieaux, Nora Mayr, Gilles Neiens und Lauren Reid. Der Name bezieht sich auf das Verständnis des Teams von kuratorischer Praxis als notwendigerweise "in situ" im Hinblick auf kulturelle, soziale und geographische Räume. insitu collective untersucht insbesondere Erzählungen innerhalb von Ausstellungen, um einnehmende und eintauchende Szenografien zu erstellen, die das Publikum in ein Thema bringen, sei es die Selbsthilfekultur, ein zukünftiger Atomlager oder ein fiktiver Charakter.

insitu collektive interveniert in verschiedenen Formen, Maßstäben und Orten, einschließlich an der Kunsthal Viborg in Dänemark, an der MeetFactory in Tschechien und bevorstehend im Casino Luxembourg - Forum d'art contemporain. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 wurde das Team vom Berliner Senat (2015) mit dem Preis für freie Projekträume und -initiativen ausgezeichnet und initiierte 2014 das Project Space Festival Berlin, das jährlich im Sommer fortgesetzt wird. Das Team war am KW Institute for Contemporary Art in Berlin und am Another Space in Kopenhagen vertreten und nahm an Gesprächen am Point Center for Contemporary Art in Nikosia, Zypern und dem Aarhus Art Weekend teil.

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Bilder

Aurora Sander, Reluctantly Gourmet, 2015. Mixed media installation. View at Norwegian Sculpture Biennial, Vigeland Museum, 2015. Courtesy the artists. Photo: Jon Benjamin Tallerås.

Anna Hulačová, Good morning morning, 2018. Detail from exhibition "Another banana day for the dream-fish", Palais de Tokyo in Paris, 2018. Courtesy the artist and Hunt Kastner, Prague. Photo: Vaclav Litvan.

Julie Favreau, Délicat Pulse, 2016. Video 4K- 13 min 11 sec. And Louve, 2016. Steel, cotton, 320 x 600 x 445 cm. Courtesy the artist. Photo: Richard-Max Tremblay, Darling Foundry.