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Casino Luxembourg

Ausstellungen

Jef Cornelis, Documenta 5, 1972. Copyright VRT, courtesy ARGOS (Brussels).

Jef Cornelis, XXXIII Biennale Internazionale d'Arte Venezia (1966), 1966. Copyright VRT, courtesy ARGOS (Brussels).

Jeff Cornelis, Een openbaar bad voor Munster, 1987. Copyright VRT, courtesy ARGOS (Brussels).

31.5 — 31.7.2017 BlackBox

Private View. Jef Cornelis on art events

kurator(en): Andrea Cinel

Ausgewählte Videoarbeiten aus der Sammlung Argos - Centre for Art and Media, Brüssel.

Mit der Eröffnung der Ausstellungen documenta 14 in Athen/Kassel, der Kunstbiennale in Venedig und der Skulptur Projekte Münster gibt es im Frühling 2017 eine Menge zeitgenössischer Kunst zu sehen. Vor diesem Hintergrund stellt Andrea Cinel, Kurator bei Argos - Centre for Art and Media in Brüssel, ein Programm von drei Filmen des belgischen Regisseurs Jef Cornelis in der BlackBox des Casino Luxembourg vor, die zwischen 1966 und 1987 entstanden sind und diese drei „Blockbuster-Ausstellungen" dokumentieren.

Jef Cornelis (*1941) begann seine berufliche Laufbahn (1963) zunächst als Leiter der Kulturabteilung des flämischen Rundfunks BRT (heute VRT). Zwischen 1964 und 1998 war er verantwortlich für mehr als 200 Fernsehsendungen, darunter Fernsehdebatten, Liveübertragungen, Filme über Kunst, Architektur und Kultur.

Von Anfang an beschäftigte sich Jef Cornelis intensiv mit zeitgenössischer Kunst, der er durchaus auch kritisch gegenüberstand. 1969 war er Mitbegründer des A379089, einem alternativen Kunstzentrum in Antwerpen, das sich selbst als „Anti-Museum" und „Anti-Galerie" verstand. 1966 startete er seine Karriere beim Fernsehen mit einem Film über die 33. Biennale von Venedig und beendete sie 1972 mit einem Streifen über die documenta 5. Diese Filme sind weit mehr als Fernsehreportagen: Sie zeigen, wie sich diese großen Kunstevents zum gesellschaftlichen Phänomen entwickelten und wie die Avantgarde zur Norm wurde. Neben zahlreichen mittleren Formaten hat Cornelis auch Kurzfilme über Ausstellungen von Marcel Broodthaers, Christo, Richard Hamilton, Martial Raysse und Andy Warhol realisiert.

1972 stellte Cornelis seine Tätigkeiten im Bereich der zeitgenössischen Kunst ein, um sie in den achtziger Jahren jedoch wiederaufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt waren jene Künstler, die er im vorigen Jahrzehnt interviewt hatte, zu maßgeblichen Akteuren auf dem internationalen Kunstparkett geworden.

Partner

In Zusammenarbeit mit: Argos - Centre for Art and Media, Brüssel.

Bilder

Jef Cornelis, Documenta 5, 1972. Copyright VRT, courtesy ARGOS (Brussels).

Jef Cornelis, XXXIII Biennale Internazionale d'Arte Venezia (1966), 1966. Copyright VRT, courtesy ARGOS (Brussels).

Jeff Cornelis, Een openbaar bad voor Munster, 1987. Copyright VRT, courtesy ARGOS (Brussels).